Die Produktion von elektronischen Komponenten läuft heiss

Elektronische Komponenten wie Speicherchips und Halbleiter erleben derzeit wegen der weltweiten Wiederbelebung der Wirtschaft einen Nachfrageboom.

3. Juni 2021

Laura Ockel Qox9ksvpqcm Unsplash

Silicon Wafer als volkswirtschaftliche Grösse: In Taiwan und Korea sind die Exporte wegen der hohen Nachfrage nach elektronischen Komponenten am steigen: (Bild: laura ockel/unsplash)

Asien bleibt im Fokus vieler Investoren. Im Vordergrund steht die Entwicklung der Halbleiter-Produktionsländer wie Taiwan oder Korea. So hat zuletzt die Knappheit an elektronischen Komponenten wie Halbleiter oder Speicherkarten die Produktion ganzer Wirtschaftssektoren beeinflusst.

Neue Produkte und ein geändertes Konsumverhalten sind für diese Entwicklung verantwortlich. Für die produzierenden Unternehmen und die entsprechenden Volkswirtschaften ist die aktuelle Entwicklung allerdings ein Segen. Das positive Momentum dieser Industrien lässt sich sehr schön an den taiwanesischen Güterexporten illustrieren.

Chart Taiwan Exporte

Taiwanesische Wirtschaftsindikatoren auf Rekordniveau: Die weltweite Nachfrage nach Halbleitern und Speicherkarten ist derzeit hoch. (Quelle: Bloomberg/Grafik: HBL Asset Management)

Neben Fisch sind elektronische Komponenten bekanntermassen die grossen Exportschlager Taiwans. Diese kennen in den letzten Monaten nur eine Richtung: nach oben. Als Folge anhaltend guter Jahreswachstumsraten erzielen auch die Indexwerte Monat für Monat neue absolute Höchstwerte.

Die Jahreswachstumsraten von rund 40 Prozent konnten in den letzten 20 Jahren nur vereinzelt und nur einmal über eine längere Zeit beobachtet werden konnten. Eine baldige Trendumkehr ist nicht zu erwarten. Eine vergleichbare Entwicklung ist auch in Korea und anderen asiatischen Volkswirtschaften zu beobachten.

Artikel teilen

HBL-WebTV

Videos

2. September 2021

«Wir betreiben kein Greenwashing»

Die Hypothekarbank Lenzburg lanciert mit HBL Impact eine nachhaltige Produktelinie. «Wir sind überzeugt, damit kein Greenwashing zu betreiben», sagt Reto Hunerwadel, Leiter HBL Asset Management. Es gebe aber keinen absoluten Ansatz für nachhaltige Investments.