Am Energiemarkt sind die Preise stark am Steigen – mittelfristig wird eine Normalisierung erwartet

Gemessen am Rogers International Commodity Energy Index sind die Energiepreise auf Niveaus wie vor der Corona-Pandemie angestiegen.

1. Oktober 2021

Oel 1920X1080

Trotz steigender Preise: Die aktuelle Lage auf den Rohstoffmärkten ist nicht ausserordentlich. (Bild: coltonsturgeon/unsplash.com)

Der Rogers Internatial Commodity Energy Index ist ein weltweit bekannter Rohstoffindex, welcher die Rohstoffe Erdöl WTI, Erdöl Brent, Erdgas, Benzin, Heizöl und Gasöl umfasst und eignet sich dafür den Energiemarkt zu beurteilen. Dieser Index notierte im Frühling 2020 mitten in der ersten Corona-Welle auf dem Tiefpunkt bei rund 118 Indexpunkten. Rund eineinhalb Jahre später ist der Indexstand auf 334 angestiegen, was beinahe einer Verdreifachung entspricht.

Auf den ersten Blick mag dies ein substanzieller Anstieg sein. Wird jedoch die langfristige Entwicklung betrachtet, stellt man fest, dass sich der Indexzähler in den Jahren zuvor zwischen 300 und 400 bewegte. Daher stellt die aktuelle Lage am Energiemarkt keine ausserordentliche Situation dar. Die Gründe für den jüngsten Anstieg liegen sowohl auf der Nachfragewie auch der Angebotsseite. Zum einen ist die Nachfrage nach Energie aufgrund der pandemiebedingten konjunkturellen Erholung stark angestiegen. Zum anderen ist das Angebot, insbesondere bei Öl und Gas zurückgekommen. Wir erwarten mittelfristig eine Normalisierung der Preise am Energiemarkt.

Chart Rohstoffe

Die Entwicklung der Energiepreise im historischen Vergleich: Wie der Rogers International Commodity Energy Index zeigt, sind die Energiepreise in jüngster Vergangenheit stark angestiegen. (Quelle: Bloomberg, Grafik: HBL Asset Management)

Artikel teilen

Finanzmarkt-Update 01/02 2026

Bitte Marketing-Cookies akzeptieren, um dieses Video anzusehen.

21. Januar 2026

«Wir gehen von gutem Wirtschaftswachstum aus»

USA schwächer, Europa überraschend robust: Was bedeutet das für Aktien und Zinsen 2026? Im Finanzmarkt-Update Januar/Februar ordnet Reto Huenerwadel, Anlagechef des HBL Asset Managements, Konjunktursignale und den Kurs der Zentralbanken ein, erklärt die jüngste Outperformance und gibt einen Ausblick auf Chancen und Risiken.

Bitte Marketing-Cookies akzeptieren, um diesen Inhalt anzusehen.

Bitte Marketing-Cookies akzeptieren, um diesen Inhalt anzusehen.

Abonnieren Sie #hblasset

Bleiben Sie auf dem Laufenden und abonnieren Sie kostenlos unseren #hblasset Anlageservice für private Investor:innen digital per E-Mail oder als Magazin per Post.

Newsletter abonnieren

Printausgabe abonnieren