Signale für weitere Zinssenkungen

An der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank in Washington findet der Nationalbankpräsident markige Worte.

2. Mai 2019

Imf Annual Meeting Spring 2019 Thomas Jordan Ueli Maurer 1024X576

Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank in Washington: SNB-Präsident Thomas Jordan und Bundesrat Ueli Maurer (letzte Reihe 6. und 7. v. r.). (Bild: IWF via Flickr)

Das erste Quartal 2019 brachte auch für die Schweiz stark sinkende Zinsen. Dies haben nicht nur Anleger in Frankenobligationen gespürt, sondern gilt in ähnlichem Ausmass auch für die Hypothekarzinsen.

Diese sind innert kürzester Frist über sämtliche Laufzeiten stark unter Druck geraten. Noch einmal ist an dieser Stelle auf die Kommentare von Thomas Jordan, Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), in Washington hinzuwiesen, der weitere Zinssatzsenkungen nicht ausschliessen wollte (mehr dazu hier).

Grafik Zinsen 1024X495

Zinsen im Sinkflug: Sämtliche relevanten Zinssätze der Schweiz bewegen sich derzeit auf historisch tiefem Niveau. (Quelle: Bundesamt für Wohnwesen, SNB/Grafik: HBL Asset Management)

Als Folge sind vor allem auch die Franken-Zinssätze mit kürzerer Laufzeit noch einmal unter Druck geraten. Gleichzeitig scheint die Preisentwicklung am Immobilienmarkt und vor allem die Bautätigkeit der SNB weiterhin ein Dorn im Auge zu sein. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit wird in diesem Zusammenhang auf die Möglichkeit weiterer Massnahmen zur Beschränkung bei der Hypothekarvergabe hingewiesen.

Bei diesen Ausführungen ist aber zu berücksichtigen, dass auf der Suche nach Extrarenditen zunehmend auch Versicherungen, Pensionskassen und andere Akteure den Immobilienmarkt mit Geldern überhäufen.

Artikel teilen

HBL-WebTV

Videos

6. April 2021

«Mit alternativen Anlagen Portfolio aufpeppen»

Weil die Zinsen noch lange tief bleiben, ergänzt das HBL Asset Management die Obligationen-Portfolios mit alternativen Anlagen. «Aber nicht alle alternativen Anlagen eignen sich dafür», sagt Reto Huenerwadel, Leiter des HBL Asset Managements.