Made in Switzerland: Warum Sie in Ihrem Portfolio auf Schweizer Qualität setzen sollten
Die Schweizer Wirtschaft steht in beneidenswert guter Form da. Dies eröffnet Wachstumschancen, sollte sich die allgemeine konjunkturelle Lage dereinst aufhellen.
2. Dezember 2022

National und international gut vernetzt: Führungskräfte der Schweizer Wirtschaft laufen zum Swiss Economic Forum 2022 auf. (Bild: SEF)
Zwar beschäftigen die Rezessionssorgen auch die hiesigen Anlegerinnen und Anleger. Doch die grundsätzliche Verfassung der Schweizer Wirtschaft steht im Vergleich zum Rest der Welt in solider Form da. So übertraf die Schweiz mit ihrem Einkaufsmanagerindex – ein Vorlaufindikator für die wirtschaftliche Entwicklung – Ende Oktober 2022 andere Volkswirtschaften deutlich (s. Grafik).

Stimmungsindikatoren (in Punkten) im Vergleich: Gemessen an den Einkaufsmanagerindizes verschiedener Länder ist die Stimmungslage in der Schweiz überdurchschnittlich. (Quelle: Bloomberg/Grafik: HBL Asset Management)
Die Inflation in der Schweiz betrug im November rund 3 Prozent und damit deutlich weniger als beispielsweise in Deutschland, wo sich die Teuerungsrate derzeit jenseits der 10-Prozent-Marke bewegt. Der starke Schweizer Franken wirkt inflationsdämpfend und macht den Schweizer Finanzplatz attraktiv für ausländische Investoren.
Die Wertschöpfung in der Schweiz ist auf mehrere Sektoren verteilt und ist mit einem guten Mix aus innovativen, kleinen und mittleren Unternehmen sowie eher defensiv ausgerichteten Grosskonzernen vergleichsweise breit abgestützt. Angesichts der deutlich gefallenen Börsenbewertungen sehen wir den Zeitpunkt als günstig, um im breit diversifizierten Portfolio auch speziell auf Schweizer Werte zu setzen.
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«Aktien sind gut gelaufen»
Der Krieg im Iran hatte im ersten Halbjahr 2026 nur zeitweise einen Einfluss auf die Aktienmärkte. «Wichtig war, dass man dabeigeblieben ist, und dass man diversifiziert war», sagt Reto Huenerwadel, Leiter HBL Asset Management und Anlagechef der Hypothekarbank Lenzburg. Fürs zweite Halbjahr 2026 seien die Zwischenwahlen in den USA und die Geldpolitik der Zentralbanken im Fokus.
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