Was Trump am WEF wirklich will
Der US-Präsident Donald Trump wird in Davos mehrere Schweizer Bundesräte treffen. Aber sein Besuch am WEF dürfe weniger politischer als viel mehr wirtschaftlicher Natur sein.
25. Januar 2018

US-Präsident Trump ist mit seinem Tross in Davos am Weltwirtschaftsforum (WEF) eingetroffen. Flugzeuge, Helikopter und Limousinen, die den US-Präsidenten begleiten sollen dabei das Gewicht der US-Wirtschaft symbolisieren. Trotz kritischer Grundstimmung ist die Aufregung – gerade unter Wirtschaftsführern und schweizerischen Politikern – gross.
Verschiedentlich wird von möglichen Überraschungen im Bereich der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und den USA auf politischer Ebene geträumt. Dabei wird oft verkannt, dass die Schweiz den Idealvorstellungen der US-Aussenhandelspolitik mit Sicherheit nicht entspricht. Zu gross sind die Aussenhandels- und vor allem die Leistungsbilanzüberschüsse der Schweiz.
In den Augen der Regierung Trump ist dies in erster Linie die Konsequenz einer zu schwachen Währung und allenfalls einer fehlgeleiteten Währungspolitik. Der Grund des Besuches von Präsident ist also weniger in der Politik als viel mehr bei den am WEF vertretenen Unternehmen zu suchen. Von diesen erhofft sich Präsident Trump höhere Investitionen in den USA.
Artikel teilen
4. März 2026
«Die wirtschaftliche Bedeutung des Irans ist begrenzt»
Der Konflikt zwischen den USA und Israel einerseits und dem Iran andererseits sei nicht neu. «Wir rechnen nicht damit, dass der Iran-Konflikt die ganze Konjunktur ins Ungleichgewicht bringen wird», sagt Reto Huenerwadel, Leiter des HBL Asset Managements, im Finanzmarkt-Update.
Abonnieren Sie #hblasset
Bleiben Sie auf dem Laufenden und abonnieren Sie kostenlos unseren #hblasset Anlageservice für private Investor:innen digital per E-Mail oder als Magazin per Post.
