Das Umfeld ist günstig für Investitionen in nachhaltige Unternehmen

Vorlaufindikatoren und geldpolitische Rahmenbedingungen lassen weiter steigende Börsenkurse erwarten. Davon profitieren nachhaltig operierende Unternehmen.

3. September 2021

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Gemeinsam handeln: Bilder aus der Kampagne «It Takes Two» von Zalando. Beim deutschen Online-Kleiderhändler steht Nachhaltigkeit hoch im Kurs. Die Zalando-Aktie ist in der Initial-Fixing-Zusammensetzung des Anlageprodukts «HBL Impact | Aktien Global» enthalten. (Bilder: Zalando, Collage: HBL)

Die Sommerwochen brachten für die internationalen Finanzmärkte wenig neue Erkenntnisse. Im Vordergrund stehen weiterhin bemerkenswert gute Quartalsabschlüsse vieler Unternehmen. Gerade auch Firmen aus der Schweiz konnten in dieser Hinsicht oft brillieren. Für die Aktienmärkte besonders erfreulich ist dabei, dass diverse Unternehmen auch für den Rest des Jahres Rekordergebnisse in Aussicht gestellt haben. Die Folge waren weitere Kursgewinne dieser Titel in den letzten Wochen. Auf den erreichten Kursniveaus und nach den Kursgewinnen der ersten Monate des Jahres 2021 stellt sich die Frage, welche Entwicklung für die letzten Monate des Jahres zu erwarten ist.

Trotz Trübung kein Einbruch

Zumindest die Resultate der jüngsten Unternehmensumfragen deuten auf eine Abschwächung der Wachstumsdynamik hin. Nicht nur sind die zuletzt veröffentlichten Werte der Einkaufsmanagerindizes (PMI) leicht rückläufig, sie sind auch unter den Erwartungen ausgefallen. Bereits mehren sich die Stimmen, die vor dem Hintergrund einer vierten Corona-Welle mit einer noch deutlicheren Abschwächung der Konjunktur rechnen.

Auch wenn sich die wirtschaftliche Lage in Asien – insbesondere in China – in den letzten Wochen und Monaten leicht eingetrübt hat, ist eine ausgeprägte Wachstumsschwäche dennoch in weiter Ferne. Dies liegt in erster Linie an den Zentralbanken der grössten Volkswirtschaften. Angesichts der weiterhin vorhandenen Produktionslücke (Output Gap) bedeutet eine Stabilisierung der vorlaufenden Konjunkturindikatoren, dass sie an ihrer expansiven Geldpolitik festhalten können, ohne Gefahr zu laufen, eine deutlich höhere Inflation zu forcieren.

Zwar haben sich die langfristigen Inflationsraten in den letzten Monaten von ihren absoluten Tiefstständen gelöst, aber sie verharren weiterhin unter den Werten aus den Nullerjahren dieses Jahrtausends. Es wird denn auch erwartet, dass sich der Preisschub der letzten Monate im Zuge von stabilisierenden Energiepreisen wohl bereits im nächsten Halbjahr deutlich zurückbilden dürfte. Andererseits lässt sich gerade an den jüngsten PMI-Zahlen festhalten, dass sich diese weiter deutlich über der kritischen Marke von 50 befinden.

Übersetzt heisst dies, dass die Mehrheit der in den verschiedenen Volkswirtschaften befragten Unternehmungen die Situation noch besser als im bereits sehr guten Vormonat beurteilt. In der Konsequenz bedeutet dies nichts anderes, als dass sich auch gegen Ende des Jahres für die verschiedenen Unternehmen noch einmal Bestwerte ergeben sollten. Zumindest die Worte des Fed-Vorsitzenden Jerome Powell anlässlich der diesjährigen Jackson Hole-Konferenz der wichtigsten Zentralbankenvertreter deuten darauf hin, dass der aktuelle geldpolitische Grundtenor der Zentralbanken zumindest bis ins Jahr 2022 Bestand haben dürfte.

Dringlichkeit angezeigt

In diesem konjunkturell weitgehend stabilen Umfeld treten bei Investoren vermehrt strukturelle Themen in den Vordergrund. Unser Fokus liegt dabei auf dem Thema Nachhaltige Anlagen oder Sustainable Finance. Die letzten Monate mit ihren Wetterextremen haben uns allen die Dringlichkeit der Nachhaltigkeitsthematik noch einmal klar gemacht. Jegliche Lösungsansätze zur Bearbeitung dieser Thematik treffen auf das Wohlwollen der Anlegerinnen und Anleger. Demgegenüber haben Klimasünder und andere Problemverursacher bei Investoren einen schweren Stand.

Dies dürfte sich nicht zuletzt auch in den Bewertungen dieser Unternehmen reflektieren. Entsprechend den Resultaten von verschiedenen Studien sind denn auch wir davon überzeugt, dass sich ein nachhaltiges Gewissen nicht negativ auf den Anlageerfolg auswirken muss. Im Gegenteil: Mit unserer neuen Produktelinie HBL Impact gehen wir aber noch etwas weiter. Zusammen mit unseren Kunden möchten wir zusätzlich einzelne Klimaschutzprojekte explizit unterstützen und auf diese Art und Weise einen Unterschied machen. Dabei sagt uns der Kunde, welche Initiativen wir unterstützen sollen.

HBL Impact

Lernen Sie die Klimaschutzprojekte und die nachhaltige Produktelinie der Hypothekarbank Lenzburg kennen.

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Die Hypothekarbank Lenzburg lanciert mit HBL Impact eine nachhaltige Produktelinie. «Wir sind überzeugt, damit kein Greenwashing zu betreiben», sagt Reto Hunerwadel, Leiter HBL Asset Management. Es gebe aber keinen absoluten Ansatz für nachhaltige Investments.