Nachhaltiges Investieren ist im Trend

In den vergangenen Jahren ist das Angebot an Anlagestrategien zum Thema Nachhaltigkeit rasant angestiegen. Jedoch gibt es für die Nachhaltigkeit keine einheitliche Definition.

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Nachhaltiges Investieren zahlte sich im Jahr 2019 aus. (Bild: Zbynek Burival; unsplash.com)

Das Geld „nachhaltig“ anzulegen, liegt im Trend. Nach Prognosen von BlackRock, dem grössten unabhängigen Vermögensverwalter weltweit, wird das Anlagevolumen in nachhaltigen Fonds und ETF‘s bis ins Jahr 2028 auf knapp USD 2 Billionen ansteigen. „Nachhaltigkeit“ ist aber ein weiter Begriff, der nicht bei allen Marktteilnehmern gleich interpretiert wird. Auch das HBL Asset Management hat im letzten Jahr ein Nachhaltigkeits-Produkt lanciert, das Tracker-Zertifikat «Aktien Global: Nachhaltigkeit». Der Strategieansatz beruht auf einem Mulitfaktor-Selektionsmodell und fokussiert sich dabei – wie bei konventionellen Anlagen – auf Kriterien wie Rentabilität, Wachstum und Liquidität.

Performance YTD indexiert (100 = 01.01.2019) (Quelle: Bloomberg/Grafik: HBL Asset Management)

Das Anlageuniversum hingegen besteht nur aus Aktien von Unternehmen, welche vorab definierte Nachhaltigkeitskriterien erfüllen. Diese Kriterien basieren auf der Expertise von ISS-oekom. Die unabhängige Rating-Agentur prüft bei der Auswahl von nachhaltigen Unternehmen eine Reihe von Kriterien und unterteilt diese in drei Bereiche: Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG: Environmental, Social, Governance). Die Wertentwicklung des Produktes zeigt, dass Anleger seit Anfang Jahr nachhaltig investieren konnten, ohne dafür grössere Performance-Einbussen hinnehmen zu müssen. 

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