Verteidigungstechnologie aus Spanien – Indra Sistemas an der Börse auf der Überholspur
Das spanische Unternehmen profitiert von Investitionen in Europas Verteidigungsfähigkeit und ist im Anlageprodukt für europäische Small- & Mid-Caps des HBL Asset Managements enthalten.
1. Oktober 2025

Indra Sistemas S.A. wurde 1993 in Madrid gegründet und hat sich in nur drei Jahrzehnten zu einem der führenden Technologie- und Beratungsunternehmen Europas entwickelt. Das Unternehmen ist in mehr als 140 Ländern aktiv und beschäftigt rund 60’000 Mitarbeitende. Ursprünglich aus der Luft- und Raumfahrttechnik kommend, bietet Indra heute ein breites Spektrum an Lösungen für IT-Sicherheit, Transport, Luftfahrt, Energie, Verteidigung sowie digitale Transformationsprojekte im öffentlichen und privaten Sektor.

Indra Sistemas und EuroStoxx 50 Index im Vergleich (Wertentwicklung indexiert; 100=01.01.2023): Die Aktien von Indra Sistemas entwickelten sich dieses Jahr deutlich besser als der europäische Gesamtindex EuroStoxx 50. (Quelle: Bloomberg/Grafik: HBL Asset Management; Daten per 26.09.2025)
Sicherheitstrend verleiht Fantasie
Zu den Kernprodukten zählen Cyber-Security-Lösungen, moderne Radarsysteme, Flugsicherungs- und Luftverteidigungstechnologien sowie Software für Verkehrsmanagement, Finanzdienstleister und Behörden. Indra ist nicht nur ein bedeutender Lieferant für die spanische Regierung, sondern auch ein Partner der NATO, der Europäischen Union und zahlreicher internationaler Infrastrukturprojekte.
In Zukunft dürfte Indra von mehreren strukturellen Megatrends profitieren: steigende Verteidigungs- und Sicherheitsausgaben in Europa, wachsende Anforderungen an Cyber-Sicherheit, die Digitalisierung staatlicher Dienstleistungen sowie intelligente Verkehrs- und Energienetze. Die geopolitischen Spannungen und die Notwendigkeit, kritische Infrastrukturen zu schützen, schaffen zusätzliche Nachfrage nach Indras Technologien und Beratungsleistungen.
Besser als der Gesamtmarkt
Diese dynamische Entwicklung spiegelt sich auch im Aktienkurs wider: Seit Jahresbeginn legte die Aktie von Indra um rund 130 Prozent zu und übertraf damit den EuroStoxx 50 deutlich (s. Grafik). Auch unser AMC «Aktien EU: Small- und Mid-Caps», in dem Indra enthalten ist, verzeichnete in der EUR-Tranche ein erfreuliches Plus von rund 26 Prozent.
Aus unserer Sicht bleibt Indra dank seiner technologischen Breite, der starken Position in Verteidigungs- und Digitalisierungsprojekten sowie der robusten internationalen Nachfrage bestens aufgestellt, um von den langfristigen Trends in Sicherheit, Infrastruktur und Digitalisierung zu profitieren.
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«Aktien sind gut gelaufen»
Der Krieg im Iran hatte im ersten Halbjahr 2026 nur zeitweise einen Einfluss auf die Aktienmärkte. «Wichtig war, dass man dabeigeblieben ist, und dass man diversifiziert war», sagt Reto Huenerwadel, Leiter HBL Asset Management und Anlagechef der Hypothekarbank Lenzburg. Fürs zweite Halbjahr 2026 seien die Zwischenwahlen in den USA und die Geldpolitik der Zentralbanken im Fokus.
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