Wachstumsspritze für Swiss Re?

Die Presse vermeldete schon im Februar Interesse der SoftBank an Swiss Re. Am Investorentag waren sie erneut Thema. Synergien wären vorhanden.

5. April 2018

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Das Wall-Street Journal vermeldete im Februar, dass der umtriebige Masayoshi Son und seine breit aufgestellte und technologielastige SoftBank-Gruppe sich an Swiss Re mit USD 10 Mia. beteiligen möchten.

Am Investorentag vom 4. April verkündete der Schweizer Rückversicherer aber, dass die Minderheitsbeteiligung der SoftBank-Gruppe gegenwärtig die 10-Prozent-Marke nicht überschreiten werde, und dass die Verhandlungen sich erst im Anfangsstadium befänden.

Weiter wurde seitens Swiss Re zusätzlich auf die fehlende Gewissheit über das Zustandekommen einer Minderheitsbeteiligung oder einer strategischen Partnerschaft hingewiesen.

Auf den ersten Blick ist es schwierig, offensichtliche strategische Vorteile oder Synergien einer Beteiligung von SoftBank an Swiss Re zu sehen. In der Kombination könnten sich die beiden Unternehmen jedoch ganz neue Geschäftsfelder erschliessen.

SoftBank hätte zum Beispiel mit seinen Milliardeninvestitionen an Uber oder WeWork Zugang zu einem völlig neuen Kundenportfolio für Swiss Re. Zudem ist der Konzern ein grosser Verfechter der Entwicklung und dem Einsatz von künstlicher Intelligenz. Dieses Know-how könnte für die digitale Entwicklung für Swiss Re ebenfalls äussert spannend sein.

In der Summe erachten wir das Engagement der SoftBank als eine Chance für Swiss Re. Bereits ein kleineres Engagement der SoftBank könnte beim Schweizer Unternehmen zu neuen Wachstumschancen führen.

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