Technologie-Satellit und Kernanlagen

Das HBL Asset Management lanciert drei neue Anlageprodukte. Mit dabei ist eine Themenstrategie, die sich im Sinne des Core-Satellite-Ansatzes als dynamische Portfolio-Beimischung eignet.

1043
Core-Satellite als Investmentansatz: Der Kern ist stabil, die Satelliten haben höheres Risiko und Renditepotenzial. (Bild: Adobe Stock)

Das HBL Asset Management lanciert drei neue aktive gemanagte Anlegerzertifikate – Actively Managed Certificates, oder kurz: AMC, wie die Produkte im Finanzjargon auch genannt werden. Sie basieren auf den drei Strategien «Multi Asset: Wachstum», «Multi Asset: Ertrag» und «Aktien Global: Technologie». Bis Ende April befinden sich die Produkte in der Zeichnungsphase. Danach werden sie an der Schweizer Börse gelistet und können täglich gehandelt werden.

Die beiden Multi-Asset-Strategien bestehen aus einem global diversifizierten Portfolio mit Aktien-, Obligationen und Cash-Komponenten. Die weltweite Diversifizierung sorgt für eine Optimierung der Wertschwankungsrisiken der einzelnen Anlagekomponenten.

Risikofähige Anleger

Die Wachstumsstrategie ist als Lösung für risikobereite Anleger gedacht, die eine dynamische Entwicklung mit einem erhöhten Aktienanteil suchen. Die Ertragsstrategie dagegen hat einen höheren Obligationenanteil und ist für risikoaverse Investoren gedacht, die regelmässige Kapitalerträge in Form von Couponzahlungen einer dynamischen Wertentwicklung vorziehen.

Das Produkt «Aktien Global: Technologie» ist die erste Themenstrategie des HBL Asset Managements. Auch hier sorgt die globale Diversifizierung für eine Optimierung der Kursschwankungsrisiken. Die Strategie investiert aber ausschliesslich in Aktien und richtet sich an risikofähige Anleger.

Kernanlagen liefern das Fundament

Während die beiden Multi-Asset-Strategien sich wegen ihrer breiten Ausgestaltung mit verschiedenen Anlageklassen als Kernanlagen für ein Investmentportfolio eignen, handelt es sich bei der Themenstrategie Technologie um einen Anlagesatelliten, der sich als Beimischung zu bestehenden Anlageportefeuilles anbietet.

Der Core-Satellite-Ansatz ist in der Vermögensverwaltung verbreitet. Dahinter steckt die Idee, dass man für ein ausgewogenes Risiko-Rendite-Profil ein Depot aus Kern- und Satellitenanlagen aufbauen sollte. Der Kern soll so ausgestaltet sein, dass er dem Portfolio als ein stabiles Fundament dienen kann. So können Anleger mit den Satelliten Positionen mit höherem Risiko und Renditepotenzial eingehen, ohne dass im Fall einer negativen Wertentwicklung in den Satellitenanlagen gleich das ganze Portfolio allzu stark negativ beeinträchtigt würde.

Weitere Satellitenanlagen sind beim HBL Asset Management in Vorbereitung. Im neuen Themenfokus des HBL-WebTV (Video oben) erfahren Sie, wie ein aktiv gemanagtes Anlagezertifikat funktioniert, wieso es nichts mit gefährlicher Finanzalchemie zu tun hat, sondern eher mit einem herkömmlichen Indexfonds (ETF) verglichen werden kann.