Small- und Mid-Caps haben nach Corona-Crash Aufholpotenzial

Die Aktien von klein- und mittelkapitalisierten Unternehmen mussten während der Corona-Krise an der Börse unten durch. Das eröffnet Chancen.

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Der neue Konzern von Lindt & Sprüngli. Die Aktie des Schweizer Schokoladenherstellers war im Mai 2020 einer der Toptitel im Universum Small- und Mid-Caps Schweiz des HBL Asset Managements. (Bild: ZVG)

Das Coronavirus hat klein- und mittelkapitalisierten Unternehmen (Small- und Mid-Caps) zugesetzt. Small- und Mid-Caps generieren einen Wettbewerbsvorteil durch einen hohen Spezialisierungsgrad, innovative Geschäftsmodelle, einmalige Produkte oder die Erfüllung von spezifischen Kundenbedürfnissen. Aber gerade bei Small- und Mid-Caps können auch die Kursschwankungen recht heftig ausfallen. Sollte sich die wirtschaftliche Erholung ohne grössere Unterbrüche fortsetzen, sehen wir auch bei vielen Small- und Mid-Caps Aufholpotenzial. Allerdings ist bei der Titelselektion äusserste Vorsicht geboten.

Wir favorisieren mit unserem proprietären Multi-Faktor-Modell bei der Titelselektion vor allem qualitativ hochwertige, wachstumsstarke Unternehmen mit einer gesunden Bilanzstruktur. Diese Methode sorgt für einen gewissen Schutz und hat sich im aktuellen, volatilen Marktumfeld besonders bewährt. Zudem weisen wir an dieser Stelle auf die Notwendigkeit einer sorgfältigen Diversifikation der Anlagen hin. Wir sind überzeugt, dass Small- und Mid-Caps auch in Zukunft dynamisch unterwegs sein werden.

Small- und Mid-Caps und Blue Chips im Vergleich

Wertentwicklung (in Prozentpunkten): Unsere Portfolios konnten seit Ende März von einer stärkeren Gewichtung der Small- und Mid-Caps profitieren. (Quelle: Bloomberg/Grafik: HBL Asset Management)

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